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China-Konstanz: Platz 9 auch in Fuzhou

Gepostet am 23. April 2016

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Mit einem weiteren Top-Ten Resultat beendeten Xandi Huber & Robin Seidl heute das China-Doppel in Fuzhou. Wie schon in Xiamen letzte Woche schaffen sie auch beim Open in Fuzhou den Einzug ins Achtelfinale, wo sie diesmal der Nr. 3 des Turniers Hyden/Bourne (USA) nach einem harten Fight knapp in drei Sätzen unterliegen (18:21, 27:25, 12:15). Zuvor zeigten sie in der Zwischenrunde eine unglaublich dominante Leistung  gegen die Belgier Koekelkoren/vanWalle. In 31 Minuten fixierten sie mit dem 21:14 und 21:13 ihre vierte Top-Ten Platzierung im vierten Turnier 2016. Besonders erfreulich war in Fuzhou auch der Erfolg gegen die möglichen Continental-Cup Gegner aus Lettland Plavins/Regza im ersten Gruppenspiel, mit dem sie sich für die Niederlage in der Gruppenphase in Xiamen revanchieren konnten.

Das Viertelfinale war beim zweiten FIVB Open in China für Xandi & Robin wieder zum Greifen nahe. Ähnlich wie in der Woche zuvor beim ersten China-Open gingen die beiden im Achtelfinale über die volle Distanz und mussten sich letztendlich hauchdünn mit 12:15 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Für Xandi war es wie ein DejaVu: “Wir haben fast zwei identische Turniere hier in China gespielt. Natürlich schade, dass wir beide Male so knapp gescheitert sind. In Xiamen und in Fuzhou haben wir im Achtelfinale jeweils bei 13:12 im dritten Satz das letzte Mal die Seiten gewechselt. Aber wir können viel Positives von hier mitnehmen. Beide potentiellen Conti-Cup Gegner (Anm.: Lettland und Belgien) haben wir geschlagen und die Leistung hat das ganze Turnier über gepasst. Nach kleinen Startschwierigkeiten in Xiamen haben wir in China durchwegs eine grundsolide und extrem konstante Leistung gezeigt! Für den Ausreiser nach oben, wie in Doha, hat wieder nicht viel gefehlt!”

Genau einen solchen Ausreiser hatten er und Robin bei ihrem ersten Antreten in Fuzhou 2013. Damals holten sie die Bronzemedaille, bis vor zwei Wochen noch ihr größter Erfolg. Für Robin wäre auch dieses Mal wieder ein Stockerlplatz möglich gewesen: “Es war schön an den Ort unseres ersten großen Erfolgs zurückzukehren. Mir gefällt es hier und die Bedingungen hier liegen uns. Wir haben hier wieder sehr gutes Beachvolleyball gezeigt.  Gegen die Amerikaner haben wir in der entscheidenden Phase nicht druckvoll genug serviert, das hat den Ausschlag gegeben. Mit ein bisschen mehr Glück sind wir eine Runde weiter, und dann kann alles passieren. Ich will auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hier spielen.” Zuvor warten auf die zwei Kärntner aber noch andere Aufgaben. Die nächsten Stationen des Duos sind das Open in Sochi (RUS) und das Open in Antalya (TUR) Anfang Mai.

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