Navigation Menu+

Silbermedaille beim FIVB Open in Qatar

Gepostet am 10. April 2016

SilberDohaHuberSeidl FIVB (6)_1575x1050

Xandi Huber & Robin Seidl haben beim World-Tour Stopp in Doha einen sensationellen Erfolgslauf hingelegt, der erst im Finale von den italienischen Vizeeuropameistern Ranghieri/Carambula (17:21, 19:21) gestoppt wurde. Zuvor hatten die zwei Kärntner unter anderem die Nr. 5 des Turniers Hyden/Bourne (USA) mit 2:0 und im Halbfinale die Titelverteidiger Böckermann/Flüggen (GER) ebenfalls mit 2:0 besiegt. Zum ersten Mal zogen sie in ein Finale auf der World-Tour ein und wurden so zum erst zweiten österreichischen Herrenteam überhaupt, dem das gelang. Die Silbermedaille ist der bisher größte Erfolg der beiden und nach dem 9. Platz in Kish (IRI) im Februar die zweite Top-Ten Platzierung beim zweiten Turnier 2016. Diese Serie wollen sie beim China-Doppel (Open Xiamen und Open Fuzhou) in den nächsten zwei Wochen fortsetzen.

In der wichtigsten Saison ihrer Karriere präsentieren sich der Feldkirchner Xandi Huber und der Veldener Robin Seidl bisher in bestechender Form. Mit dem zweiten Platz beim FIVB Open in Doha schrieben sie österreichische Beachvolleyballgeschichte und holten bereits ihre zweite Medaille auf der World-Tour. Auch wenn Xandi dem Finale noch ein wenig nachtrauert, ist er naturgemäß überglücklich über den Erfolg, war er doch mit kleineren Zielen angereist: “Es ist nie schön ein Finale zu verlieren, und schon gar nicht, wenn man so wie wir alle Chancen auf Gold hat und es sich dann knapp nicht ausgeht. Aber im Endeffekt freu ich mich wie irre über Silber. Ziel war für mich eine Top-Ten Platzierung. Wir sind direkt vom zweiten Trainingslager in Dubai angereist. Dort haben wir sehr intensiv trainiert, vor allem auch im Kraftbereich, wir waren körperlich eigentlich gar nicht voll im Saft. Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir Wettkampftypen und im Turnier immer voll da sind.” Darüber, dass die zwei im Hinblick auf den Continental-Cup im Juni zu früh in Hochform sind macht er sich keine Sorgen: “Ja, wir sind auf jeden Fall in einer Frühform. Aber wir können uns noch weiter steigern und sind noch lange nicht an unserem Zenit angelangt. Das hat uns nur gezeigt, dass der Weg stimmt und dass heuer für uns alles möglich ist!”

Nach einem etwas durchwachsenen ersten Turniertag mit einem 2:1 Sieg über ihre Landsmänner Winter/Petutschnig und einer Niederlage gegen die Brasilianer Alvaro/Vitor fixierten sie am zweiten Tag mit einem Sieg gegen die amerikanischen Titelmitfavoriten Hyden/Bourne den Gruppensieg und legten so den Grundstein für den Riesenerfolg. Im Achtelfinale und im Viertelfinale zeigten sie dann eine unglaublich solide Leistung und ließen Soderberg/Durant (AUS) und Bryl/Kujawiak (POL) jeweils mit 2:0 keine Chance.. Robin resümiert: “Wir sind eigentlich nicht perfekt ins Turnier gestartet. Der Schlüssel war, dass wir uns durch nichts aus der Ruhe bringen haben lassen. Von Tag zu Tag sind wir stärker geworden. Gegen Australien, Polen und im Halbfinale gegen Deutschland haben wir jedes Mal im zweiten Satz einen Rückstand noch gedreht. Auf die Geduld und Entschlossenheit an den Satzenden bin ich besonders stolz. Genau das brauchen wir am Weg nach Rio. Jetzt freuen wir uns schon auf die Turniere in China, bei denen wir bisher immer gut abgeschnitten haben.”

Team_1551x1050