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Wieder Top-Ten in China!

Gepostet am 17. April 2016

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Beim FIVB Open in Xiamen (CHN) diese Woche konnten die Silbermedaillengewinner von Doha Xandi Huber & Robin Seidl ihre gute Form bestätigen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Gruppenspielen lieferten sie in der Zwischenrunde und im Achtelfinale zwei starke Partien ab und landeten schlussendlich nach einem Sieg gegen Kanada und einer knappen 1:2 Niederlagen gegen die Polen Bryl/Kujawiak auf Rang 9.Damit platzierten sie sich bereits zum vierten Mal bei einem World-Tour Turnier in China unter den Top-Ten. Aus dem verregneten Xiamen reisen die beiden mit dem Zug direkt weiter nach Fuzhou (CHN) zum nächsten Open wo sie ab Mittwoch wieder im Hauptbewerb im Einsatz sein werden.

Mit der Silbermedaille vom FIVB Open in Doha im Gepäck ging es für die zwei Kärntner Beachvolleyballer Xandi Huber & Robin Seidl direkt aus Qatar nach China. Die Flüge mussten umgebucht werden und die Regenerationszeit verkürzte sich empfindlich auf Grund des großen Erfolges in der Vorwoche. Dies merkte man den beiden vor allem am ersten Turniertag an, wie Robin schildert: “Wir waren in allen Elementen ein wenig zu ungenau. Nichts hat wirklich gut funktioniert. Es war kalt, es hat geschüttet und die Bälle waren schwer. Es war ein schwieriger Tag für uns. Aber wir haben die Köpfe nicht in den Sand gesteckt, sondern haben weiter gekämpft und versucht uns auf die Verhältnisse hier einzustellen. Im Achtelfinale und in der Zwischenrunde haben wir dann wieder gezeigt was wir können, in einem emotionalen Spiel gegen Kanada haben wir uns die Top-Ten gesichert und gegen die Polen hat wieder nicht viel gefehlt auf das Viertelfinale.” Waren die zwei Kärntner in den Gruppenspielen gegen Saxton/Schalk (CAN) und Plavins/Regza (LAT) noch chancenlos (jeweils 0:2), steigerten sie sich im alles entscheidenden Spiel um den Aufstieg gegen die Lokalmatadore Dai/Chen genau rechtzeitig und buchten mit einem 2:0 das Ticket für die Zwischenrunde.

Dann war das Duo wieder voll da. Das Zwischenrundenspiel gegen Pedlow/O’Gorman (CAN) entwickelte sich zu einem heißen Match. Mit den zwei Kanadiern hatten Xandi & Robin vom ersten Turnier in Kish (IRI) noch eine Rechnung offen, die sie diesmal mit dem 2:1 Sieg begleichen konnten. Auch im Achtelfinale kam es zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten. Wie schon in Doha trafen sie auf die Polen Bryl/Kujawiak. Während vor einer Woche noch die zwei Kärntner das bessere Ende für sich hatten, konnten sich diesmal die Polen revanchieren und setzten sich denkbar knapp mit 15:12 im dritten Satz durch. Die Enttäuschung über die Niederlage war bei Xandi aber nicht so groß, wie nach dem Finale in Doha: “So ist Beachvolleyball. Niemand scheidet gerne aus, aber es gewinnt auch niemand jedes Spiel. Die Polen sind im Moment in Topform, haben Nicolai/Lupo und Doppler/Horst geschlagen. Wir sind mit ihnen auf Augenhöhe. In Doha haben wir uns durchgesetzt, heute hatten sie am Ende das nötige Glück. Wir haben auf jeden Fall das wichtigere Spiel gewonnen (Anm.: Viertelfinale Doha). Ich freue mich schon auf das nächste Duell mit ihnen.” Das könnte schon kommende Woche in Fuzhou steigen, wo Huber/Seidl wieder den Einzug ins Viertelfinale anpeilen.

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