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Aller guten Dinge sind 3

Gepostet am 7. Mai 2016

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Beim FIVB Open in der russischen Olympiastadt Sochi platzierten sich Xandi Huber& Robin Seidl ein weiteres Mal in den Top-Ten. Zum dritten Mal in Folge, nach Fuzhou und Xiamen, holten sie Platz 9 auf der World-Tour. Im gestrigen Achtelfinale gegen die Polnische Nummer 7 des Turnier Fijalek/Prudel mussten sich die beiden nach einem umkämpften ersten Satz auf extrem hohen Niveau mit mehreren vergebenen Satzbällen am Ende mit 0:2 geschlagen geben. Durch Siege in den Gruppenspielen gegen Australien, USA und Serbien waren sie zuvor direkt in die Runde der letzten 16 eingezogen. Trotz der erneuten Topplatzierung ist der Hunger nach mehr bei den zwei Kärntnern groß. Nächste Woche beim Open in Antalya (TUR) wollen sie die Serie von 9. Plätzen beenden und zumindest ins Viertelfinale einziehen.

Leistungsmäßig war es für Huber/Seidl wahrscheinlich eines der besten Turniere überhaupt. In der Gruppenphase fertigten sie zuerst die Asiatischen Meister Kapa/McHugh (AUS) mit 21:11 und 21:16 ab und siegten dann auch gegen die Nr. 3 des Turniers Hyden/Bourne (USA) mit 22:20 und 22:20. Auch im letzten Gruppenspiel gegen die Serben Basta/Kolaric blieben sie mit 2:1 (16, -16, 11) siegreich und qualifizierten sich so mit weißer Weste direkt für das Achtelfinale, wo sie gegen Fijalek/Prudel (POL) leider nur einen Satz lang Topbeachvolleyball zeigen konnten. Mit dem guten 9. Platz zeigte sich Xandi diesmal nicht ganz zufrieden: “Ein Viertelfinale wäre schön langsam wieder mal fällig. Wir zeigen echt gute Leistungen und kommen einfach nicht übers Achtelfinale hinaus. Das soll sich in Antalya ändern. Der erste Satz gegen die Polen war auf unglaublich hohem Niveau. Wir hatten unsere Chancen und haben sie nicht genutzt, das hat sich dann im zweiten Durchgang gerächt.”

Auch Robin kann sich mit der erzielten Platzierung nicht hundertprozentig anfreunden: “Keine Frage, ein 9. Platz auf der World-Tour ist ein super Ergebnis. Aber wir waren hier echt gut drauf und wollten mehr. Ich glaube wir hätten uns auch mehr verdient gehabt. Lässig war, dass wir uns bei den US-Boys für die Niederlage in Fuzhou revanchieren konnten. Die Polen haben heute extrem stark serviert. Wir haben im ersten Satz mit unserer Annahme super dagegengehalten, aber leider am Schluss den Sack nicht zugemacht. In der Türkei greifen wir wieder voll an!” Coach Helmut Voggenberger haderte zwar auch mit dem Ausscheiden seiner Schützlinge, konnte aber einen weiteren Entwicklungsschritt feststellen: “Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir spielen zur Zeit mit einer unglaublichen Konstanz. Das Ausscheiden hat weh getan, aber wir dürfen nicht vergessen, dass für uns im Moment der Weg das Ziel ist. Ich glaube nach unseren letzten Leistungen ist es nicht zu vermessen in der Türkei einen Viertelfinaleinzug anzupeilen!”

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