Navigation Menu+

Top-Ten Serie von Huber/Seidl reißt in der Türkei

Gepostet am 15. Mai 2016

HuberSeidlAntalyaQuelleFIVB (2)_1575x1050

Ein Viertelfinaleinzug war das erklärte Ziel von Xandi Huber & Robin Seidl beim FIVB Open in Antalya (TUR). Heute mussten sie sich allerdings schon in der Zwischenrunde den Italienern Ingrosso/Ingrosso deutlich mit 0:2 geschlagen geben und konnten sich damit zum ersten Mal 2016 nicht unter den Top-10 platzieren. Schon die Gruppenphase verlief beim Turnier an der türkischen Riviera mit zwei knappen 1:2 Niederlagen und nur einem Sieg eher durchwachsen. Zwar konnte das Kärntner Duo den Bronzemedaillengewinner von London Plavins mit Partner Regza (LAT) und die Vizeweltmeister Nummerdor/Varenhorst (NED) jeweils an den Rand einer Niederlage bringen, zum Sieg reichte es aber nur im letzten Gruppenspiel gegen die Lokalmatadore Sah/Alibaba. Weiter geht es für die beiden ab 24. Mai beim Grand Slam in Moskau!

Ein eigenartiges Spiel gegen Ingrosso/Ingrosso, wie es Xandi beschreibt, beendete heute in Antalya die beeindruckende Serie von fünf Top-Ten Ergebnisse in Serie des Beachteams Huber/Seidl auf der World-Tour: “Ich habe eigentlich das ganze Spiel über ein gutes Gefühlt gehabt, wir hatten unzählige Punktchancen, haben viel verteidigt, aber wir waren immer von Beginn an ein paar Punkte zurück. In beiden Sätzen haben wir uns wieder rangekämpft, nur um dann sofort wieder den Anschluss zu verlieren. Ich bin nach dem Spiel vom Court gegangen und habe nicht genau gewusst woran es heute gelegen hat. Wir hatten uns hohe Ziele für das Turnier gesteckt, deshalb sind wir jetzt schon enttäuscht.” Das Spiel endete deutlich mit 15:21 & 15:21 für die Zwillinge aus Italien. Grund zu übermäßiger Enttäuschung gibt es aber, laut Trainer Voggenberger, dennoch nicht: “Wir können jetzt nicht wegen einem Spiel in Panik verfallen. Die heutige Niederlage werden wir genau analysieren, damit uns so etwas nicht mehr passiert. Die Jungs haben körperlich nicht hundertprozentig frisch gewirkt, vielleicht haben sich die vielen Spiele der letzten Wochen und das intensive Training bemerkbar gemacht.”

Auf jeden Fall gab es für die zwei Kärntner durchaus auch Positives von dem Turnier mitzunehmen. In den ersten beiden Spielen lieferten sie tolle Fights gegen die Letten und gegen die Nr. 1 des Turniers aus Holland und im gestrigen Entscheidungspiel um den Aufstieg gegen das türkische Wild-Card Team siegten sie in überzeugender Manier. Für Robin war vor allem die Partie gegen die Holländer ein weiterer Schritt nach vorne: “Es gibt immer wieder Spiele, da greift unsere Taktik nicht. Genau so war es auch gegen Nummerdor/Varenhorst. Normalerweise ist es da schwer umzustellen oder den richtigen Zeitpunkt für die Umstellung zu finden. Diesmal hat das perfekt geklappt und wir haben uns dadurch zurück in die Partie gespielt. Wenn so etwas funktioniert ist es super, aber wenn das dann auch noch gegen die Vizeweltmeister der Fall ist, ist es schon was ganz besonderes. Auf das Spiel können wir auf jeden Fall stolz sein, mit etwas mehr Glück gehen wir als Sieger vom Platz.”

TeamAntalyaFrei_1680x943