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Platz 4 bei der Generalprobe

Gepostet am 13. Juni 2016

Baden

Beim letzten Test vor dem Continental-Cup, dem CEV Satellite in Baden, zeigen Xandi Huber & Robin Seidl eine gute Leistung, können sich aber am Finaltag nicht mit einer Medaille belohnen. Durch drei überzeugende 2:0 Siege  ziehen sie beim Heimturnier direkt ins Halbfinale ein. Dort scheitern sie dann denkbar knapp mit nach sechs vergebenen und sechs abgewehrten Matchbällen 1:2 (-19, 18, -25) gegen die polnische Nr. 2 des Turniers Kosiak/Rudol. Im anschließenden Spiel um Bronze können sie sich im zweiten Satz wieder Satzbälle erarbeiten, diese aber nicht nutzen und verlieren schließlich wieder knapp mit 11:21 & 24:26 gegen Bryl/Kujawiak (POL). So verpassten sie nach Bronze 2012 und Silber 2011 zwar ihre dritte gemeinsame Medaille in Baden, konnten sich aber trotzdem über eine gelungene Generalprobe für das bevorstehenden Conti-Cup Finale freuen.

Als Nummer 1 der Setzung wurden Xandi & Robin an den ersten beiden Wettkampftagen in Baden ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Deutschen Harms/Poniewaz (21:17, 21:13), die Israelis Faiga/Hilman (23:21, 21:16) und die Schweizer Kissling/Krattiger (21:16, 21:18) konnten sie ohne Satzverlust besiegen. Auch am Finaltag zeigten sie eine starke Leistung, konnten in den zwei Spielen gegen Polen aber nicht Kapital daraus schlagen. Grund dafür waren laut Xandi die schlechten Startphasen: “Wir haben das ganze Turnier über eine konstant gute Leistung gezeigt. Es gab nur zwei Phasen, in denen wir nicht unser Level gezeigt haben. Ins Halbfinale sind wir mit 0:5 gestartet, das hat uns den ersten Satz gekostet. Dadurch hat sich ein verrückter Fight im dritten Satz entwickelt. Wenn es dann bis 25:25 immer hin und her geht entscheidet auch mal das kleine Bisschen Glück. Diesmal war es nicht auf unserer Seite. Wenn wir von Beginn an voll da gewesen wären, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen. Im Spiel um Platz 3 haben wir dann wieder den Start völlig verpennt. Bei 7:14 war der erste Satz eigentlich schon abgehakt. Erst ab Satz zwei waren wir im Spiel, und als es dann knapp wurde waren wir schon mit dem Rücken zur Wand! Unser Auftritt hier macht aber auf jeden Fall Mut für den Conti-Cup!”

Auch Robin haderte nach dem Turnier ein wenig mit den knappen Satzverlusten: “Vor allem im Halbfinale war schon viel Pech dabei. Bei einigen knappen Entscheidungen fiel der Ball ungünstig für uns. Aber vielleicht ist das ein gutes Zeichen und das Blatt wendet sich beim Conti-Cup in zwei Wochen. Vielleicht haben wir dort dann das nötige Quäntchen Glück. Auch wenn es weh tut. Es ist mir lieber hier so knapp zu verlieren als dann in Stavanger wenn es um das Olympia-Ticket geht!” Das Satellite in Baden war der letzte Wettkampf für die beiden vor dem alles entscheidenden Turnier in Norwegen. Eine Woche werden sie sich gemeinsam mit dem zweiten nominierten Team Kunert/Dressler in Wien vorbereiten ehe es dann am 20.06. nach Stavanger geht, wo sie es ab 23.06. in der ersten Runde mit Lettland zu tun bekommen werden.

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